Intershop E-Commerce Glossar

Dieses Glossar erklärt zentrale Begriffe und Konzepte rund um die Themen digitaler Handel, B2B-E-Commerce und Omnichannel-Retail – kompakt und verständlich aufbereitet. Es unterstützt Sie dabei, aktuelle Entwicklungen besser einzuordnen und Fachwissen gezielt aufzubauen.

A

Aftermarket

Der Begriff Aftermarket bezeichnet den Sekundärmarkt für Produkte und Dienstleistungen, die ergänzend zu Primärprodukten angeboten werden. Dazu gehören Ersatzteile, Zubehör oder Modifikationen. Während der Primärmarkt meist langlebige Güter umfasst, konzentriert sich der Aftermarket auf wiederkehrende Käufe von Verbrauchsprodukten und Services. Für viele Unternehmen ist der Aftermarket ein entscheidender Umsatztreiber und ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung.

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Agentic AI

Agentic AI bezeichnet autonome KI-Systeme, die in der Lage sind, eigenständig Entscheidungen zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen, um bestimmte Ziele zu erreichen – ohne ständige menschliche Überwachung.

Agentic Commerce

Agentic Commerce beschreibt eine neue Ära im E-Commerce, in der autonome KI-Agenten im Namen von Nutzern oder Unternehmen wichtige Schritte im Einkaufsprozess übernehmen – von der Produktsuche bis zum Checkout. Diese Agenten treffen eigenständig Entscheidungen und führen Transaktionen durch, wobei sie Präferenzen, Budgets und Ziele der Nutzer berücksichtigen.

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Agentic Commerce Protocol (ACP)

Das Agentic Commerce Protocol (ACP) ist ein offener Standard, der gemeinsam von OpenAI und Stripe entwickelt wurde und es KI-Agenten ermöglicht, sicher mit Händler- und Zahlungssystemen zu interagieren, um Käufe im Namen der Käufer abzuschließen. Erfahren Sie, wie ACP funktioniert, was es für den B2B-Handel bedeutet und wie Sie es in Ihre bestehende Handelsinfrastruktur integrieren können.

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Autonomous Commerce

Autonomous Commerce ist eine innovative Form des Online-Handels, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) und automatisierten Systemen für ein effizientes Zusammenspiel von Kauf-, Verkaufs-, Liefer- und Retourenprozessen sorgt. Ziel ist es, manuelle Eingriffe zu minimieren und mehr Effizienz, Skalierbarkeit und Wachstum herbeizuführen.

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B

Bestandsmanagementsystem

Ein Bestandsmanagementsystem verfolgt und verwaltet Bestände, Bestellungen und Lieferungen in Echtzeit. Es hilft E-Commerce-Unternehmen, Lagerbestände zu optimieren, Überverkäufe oder Überbestände zu vermeiden und die Effizienz der Lieferkette zu steigern.

B2B Buying Journey

Die B2B Buying Journey beschreibt den gesamten Kaufentscheidungsprozess von B2B-Unternehmen – von der Bedarfserkennung über Recherche, Auswahl und Kauf bis hin zu Nutzung, Wartung und Empfehlung. Im Unterschied zum B2C ist die B2B Buying Journey komplexer, da mehrere Stakeholder beteiligt sind und der Fokus auf ROI, Effizienz und langfristigen Partnerschaften liegt. Digitale Touchpoints, Self-Service-Portale, PIM/CPQ/ERP/CRM-Systeme und KI-gestützte Services machen die Journey komfortabler und steigern Kundenzufriedenheit sowie Customer Lifetime Value.

B2B-E-Commerce

B2B (Business-to-Business)-E-Commerce bezeichnet den digitalen Handel mit Produkten und Dienstleistungen zwischen Unternehmen. Im Gegensatz zum B2C (Business-to-Consumer)-E-Commerce richtet er sich an Geschäftskunden und bildet End-to-End-Prozesse ab: von Angebot/Konfiguration und Bestellung mit Freigabeworkflows bis zu Lieferung, Service und Bezahlung. Typische Merkmale sind digitale Kataloge, individuelle Preise & Mengenstaffeln, CPQ, Self-Service-Portale, EDI/API-Anbindung sowie die Integration in ERP/CRM/PIM-Systeme.

B2B-Marktplätze

Ein B2B-Marktplatz ist eine digitale Plattform, auf der mehrere gewerbliche Anbieter Produkte oder Dienstleistungen anbieten und Käufer diese finden, vergleichen und erwerben können. Im Unterschied zum klassischen B2B-Online-Shop bündelt ein Marktplatz Angebote verschiedener Anbieter – für mehr Auswahl, höhere Preistransparenz und effizientere Beschaffungsprozesse.

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Business Intelligence

Business Intelligence (BI) beschreibt die Analyse von Daten, um Geschäftsstrategien zu entwickeln. Im E-Commerce liefern digitale Lösungen Daten zu Demografie, Kaufverhalten, Verhalten im Online-Shop und mehr. BI-Lösungen unterstützen Händler dabei, diese Informationen auszuwerten und datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Business Intelligence ist oft das Rückgrat einer Digitalstrategie.

C

Composable Commerce

Composable Commerce bezeichnet einen modularen Ansatz im E-Commerce, bei dem digitale Handelsplattformen aus flexibel kombinierbaren Bausteinen aufgebaut werden. Grundlage sind Microservices, APIs, Cloud-Technologien und Headless-Architekturen. Im Gegensatz zu monolithischen Systemen ermöglicht Composable Commerce maximale Flexibilität, Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit. Unternehmen können so ihre Commerce-Lösung individuell anpassen, neue Services schnell integrieren und dynamisch auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren.

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Conversion Rate Optimierung

Conversion Rate Optimierung (CRO) ist der strukturierte Prozess, den Anteil der Website-Besucher zu erhöhen, die eine Zielaktion ausführen – etwa eine Bestellung aufgeben oder eine Angebotsanfrage stellen. CRO verbindet Datenanalyse, A/B-Testing und UX-Verbesserungen, um Reibungsverluste zu reduzieren und die Kaufmotivation zu steigern. Für B2B-Unternehmen ist CRO ein direkter Hebel für Umsatzwachstum – ohne zusätzliche Marketingausgaben.

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Cooperative Commerce

Aus technologischer Sicht könnte man sagen, dass es sich beim Cooperative Commerce um jede Form eines gemeinsamen Marktsystems/einer gemeinsamen Plattform für viele unterschiedliche Marken handelt.

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Cloud commerce

Cloud Commerce bietet Herstellern, Großhändlern und Distributoren die Flexibilität, ihr digitales Geschäft auszubauen, ohne sich um eine eigene Infrastruktur kümmern zu müssen. Die wichtigsten Begriffe, Technologien und Konzepte – kompakt zusammengefasst, um den Wandel hin zum cloudbasierten B2B-Handel aktiv zu gestalten.

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CPQ (Configure, Price, Quote)

CPQ steht für Configure, Price, Quote und ist eine Softwarelösung, die in der Fertigungsindustrie den Prozess der Konfiguration und Preisfindung für komplexe, konfigurierbare Produkte automatisiert. Sie beschleunigt die Angebotserstellung und sorgt für mehr Genauigkeit.

D

Digitale Transformation

Digitale Transformation bezeichnet den tiefgreifenden Wandel durch die Integration digitaler Technologien in alle Bereiche eines Unternehmens. Neben der Einführung neuer Technologien müssen oft auch Geschäftsmodelle, Prozesse und Unternehmenskultur an die Anforderungen des digitalen Zeitalters angepasst werden.

Digitalisierung im Großhandel

Die Digitalisierung verändert den Großhandel grundlegend und führt zu einem Wandel vom klassischen Massenhandel hin zu datengesteuerten, serviceorientierten Geschäftsmodellen. Der Begriff umfasst neue Online-Vertriebskanäle, Selbstbedienungsportale und Marktplatzkonzepte, die Großhändlern helfen, ihre Effizienz zu steigern, neue Kundensegmente zu erschließen und langfristige Kundenbeziehungen zu stärken.

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E

E-Commerce-Platform für B2B

Eine B2B-E-Commerce-Plattform ist eine digitale Lösung, mit der Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen online an andere Unternehmen verkaufen. Sie vereinfacht Prozesse wie Produktpräsentation, Bestellung, Bezahlung und Kundenmanagement, oft mit ERP-Integration zur Unterstützung der digitalen Transformation und zur Steigerung der Vertriebseffizienz.

ERP-Integration im E-Commerce

ERP E-Commerce beschreibt die enge Integration von E-Commerce-Plattform und ERP-System. Durch den Echtzeitaustausch von Daten zu Lagerbestand, Preisen, Bestellungen und Kundendaten können Unternehmen Prozesse automatisieren, Fehler minimieren und das Kundenerlebnis kanalübergreifend optimieren.

F

Fulfilment

E-Commerce-Fulfillment umfasst den gesamten Prozess der Bearbeitung einer Kundenbestellung – von der Auftragserfassung über das Lager- und Bestandsmanagement bis zur Lieferung an den Kunden und gegebenenfalls die Retourenabwicklung.

H

Headless Commerce

Headless Commerce bezeichnet eine entkoppelte E-Commerce-Architektur, bei der Frontend (z. B. Website, App, IoT-Touchpoints) und Backend (z. B. Produkt-, Preis- oder Bestellverwaltung) getrennt voneinander agieren. Die Kommunikation erfolgt über APIs und Microservices. Dadurch lassen sich flexible, individuelle Nutzererlebnisse entwickeln, ohne die Kernsysteme anzupassen. Headless Commerce eignet sich besonders für Omnichannel-Strategien, kurze Time-to-Market und die Integration neuer Technologien.

I

Industrie 4.0

Industrie 4.0 beschreibt die vierte industrielle Revolution – die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und IT-Systemen durch Technologien wie das Industrial Internet of Things (IIoT), künstliche Intelligenz und Echtzeit-Datenanalyse. Ziel ist eine intelligente, automatisierte und flexible Produktion. Für B2B-Unternehmen eröffnet Industrie 4.0 neue Potenziale in der Fertigung, im After-Sales-Service und im digitalen Handel.

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Internationaler E-Commerce

Internationaler E-Commerce bezeichnet den grenzüberschreitenden Online-Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen. Unternehmen erschließen damit neue Märkte und internationale Kundengruppen, während Verbraucher von größerer Auswahl und oft günstigeren Preisen profitieren.

K

KI-Agent & KI-Copilot

KI-Agenten und KI-Copiloten sind zwei unterschiedliche Formen intelligenter KI-Systeme im B2B-Commerce: Während ein KI-Copilot Nutzende assistiv durch komplexe Aufgaben führt und Vorschläge unterbreitet, handelt ein KI-Agent autonom – er trifft eigenständig Entscheidungen und führt mehrstufige Prozesse aus, etwa in Beschaffung, Vertrieb oder Service. Für B2B-Unternehmen bieten beide Konzepte enormes Potenzial, um Effizienz zu steigern, Kunden besser zu bedienen und Routineaufgaben zu automatisieren.

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KI im B2B-E-Commerce

Künstliche Intelligenz (KI) im B2B-E-Commerce bezeichnet den Einsatz intelligenter Technologien, um Kundenerlebnisse zu personalisieren, Prozesse zu automatisieren und Wachstum zu fördern. Typische Anwendungen sind personalisierte Produktempfehlungen, intelligente Suchfunktionen, Chatbots und virtuelle Assistenten im Kundenservice, dynamische Preisgestaltung, Predictive Analytics für Nachfrage- oder Bestandsprognosen sowie optimierte Logistik. Unternehmen steigern mit KI die Effizienz, erhöhen die Conversion Rate und verbessern langfristig den Customer Lifetime Value.

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Kundenportal für B2B

Ein B2B-Kundenportal ist die Weiterentwicklung des klassischen B2B-Online-Shops und bildet zentrale Prozesse entlang des gesamten Customer Lifecycles digital ab. Es unterstützt Käufer bei der Beschaffung (z. B. durch Self-Service, Bestellhistorie, Freigabeworkflows), digitalisiert die Vertriebs- und Serviceprozesse des Anbieters und integriert After-Sales-Angebote wie Ersatzteilbestellung, Wartung, Support oder Schulungen. Moderne Portale sind häufig mit ERP-, CRM- und PIM-Systemen verbunden und bieten personalisierte Services sowie Self-Service-Funktionen, um Effizienz, Kundenzufriedenheit und Kundenbindung im B2B-Commerce nachhaltig zu steigern.

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L

Lokalisierung im E-Commerce

Lokalisierung im E-Commerce beschreibt die Anpassung von Online-Shops an Sprache, Kultur und Marktanforderungen eines bestimmten Landes oder einer Region. Dazu gehören übersetzte Inhalte, lokale Währungen, Zahlungsmethoden, Lieferoptionen, rechtliche Anforderungen sowie kulturell passende Bilder und Marketingbotschaften. Ziel ist es, internationale Märkte zu erschließen, das Kundenerlebnis zu verbessern und die Conversion Rate in unterschiedlichen Regionen deutlich zu steigern.

M

Multi-Channel-Commerce

Multi-Channel-Commerce bezeichnet den Vertrieb über mehrere parallele Kanäle, z. B. Online-Shops, Marktplätze, Social Media, Apps oder stationäre Geschäfte. Unternehmen erweitern damit ihre Reichweite und bieten Kunden die Möglichkeit, Produkte dort zu kaufen, wo es für sie am bequemsten ist. Im Unterschied zum Omnichannel-Commerce sind die einzelnen Kanäle jedoch in der Regel nicht vollständig integriert, sondern werden separat betrieben. Multi-Channel-Strategien sorgen für eine breite Marktpräsenz, erhöhen die Sichtbarkeit und erschließen neue Zielgruppen.

MVP (Minimum Viable Product)

Ein Minimum Viable Product (MVP) ist die erste funktionsfähige Version eines Produkts mit begrenztem Funktionsumfang. Ziel ist es, die Kernfunktionen schnell und mit wenig Aufwand am Markt zu testen und frühzeitig Nutzerfeedback zu sammeln.

N

Nachhaltigkeit im E-Commerce

Nachhaltigkeit im E-Commerce umfasst ökologische und soziale Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Produktion und Versand bis zur Entsorgung. Dazu gehören CO₂-neutraler Versand, plastikfreie Verpackungen, Kreislaufwirtschaftsmodelle und die Förderung nachhaltiger Produkte.

O

Omnichannel E-Commerce

Omnichannel E-Commerce beschreibt eine integrierte Handelsstrategie, bei der alle Verkaufskanäle – z. B. Online-Shop, Marktplätze, mobile Apps und stationäre Geschäfte – nahtlos miteinander verbunden sind. Kunden können so kanalübergreifend recherchieren, einkaufen und Services nutzen, ohne Brüche im Einkaufserlebnis zu erleben. Typische Beispiele sind „Click & Collect“, kanalübergreifende Warenkörbe oder einheitliche Kundenkonten. Im Gegensatz zum Multi-Channel-Commerce, bei dem Kanäle meist isoliert laufen, bietet Omnichannel E-Commerce ein konsistentes, personalisiertes Einkaufserlebnis, das Kundenloyalität stärkt und Umsätze steigert.

Online-Marktplatz

Ein Online-Marktplatz ist eine digitale Handelsplattform, auf der mehrere Anbieter ihre Produkte oder Dienstleistungen präsentieren und verkaufen können. Bekannte Beispiele sind Amazon, eBay oder Alibaba. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Online-Shop bündelt ein Marktplatz vielfältige Angebote und erleichtert Kunden den Vergleich von Preisen, Sortimenten und Lieferoptionen. Für Händler bietet die Teilnahme oder der Betrieb eines Marktplatzes die Möglichkeit, Reichweite und Sichtbarkeit zu steigern, neue Zielgruppen zu erschließen und zusätzliche Umsätze zu generieren.

Order-Management-System

Ein Order-Management-System (OMS) ist eine zentrale Software zur Steuerung und Automatisierung der gesamten Auftragsabwicklung – von der Bestellung über Zahlung, Lagerverwaltung, Kommissionierung und Versand bis hin zu Retouren. Moderne OMS-Lösungen bündeln Bestellungen aus verschiedenen Kanälen (z. B. Online-Shop, Marktplätze, stationärer Handel) und überwachen Bestände in Echtzeit. Dadurch können Unternehmen Lieferfähigkeit sichern, Prozesse effizienter gestalten und Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis bieten. Besonders im Omnichannel-Commerce gilt das OMS als Schlüsseltechnologie.

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P

Personalisierung im E-Commerce

Personalisierung im E-Commerce bezeichnet die individuelle Anpassung von Inhalten, Produktempfehlungen und Marketingmaßnahmen an die Bedürfnisse, Vorlieben und das Verhalten einzelner Kunden. Ziel ist es, Kundenerlebnisse relevanter zu gestalten, die Conversion Rate zu erhöhen und die Kundenbindung zu stärken. Moderne Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning und Predictive Analytics ermöglichen es, in Echtzeit personalisierte Angebote, Preise, Newsletter oder Suchergebnisse bereitzustellen.

Predictive Maintenance

Hersteller, aber auch Lieferanten von Ersatzteilen, Verschleißteilen oder Verbrauchsmaterialien sind ständig auf der Suche nach neuen Dienstleistungen, um ihre Kundenbindung zu stärken und ihre einzigartige Position zu unterstützen. Wer digital ausgereift ist, kann das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation nutzen, um vorausschauende Wartungsdienste zu schaffen.

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Progressive Web App (PWA)

Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Webanwendung, die über den Browser aufgerufen wird, aber wie eine App funktioniert. Sie kombiniert die Vorteile klassischer Websites mit dem Look-and-Feel einer mobilen Anwendung und überzeugt durch hohe Geschwindigkeit und gute Nutzererfahrung – ohne Installation über einen App-Store. Im E-Commerce ermöglichen PWAs ein komfortables, mobiles Einkaufserlebnis und tragen dazu bei, Conversion Rates zu steigern.

Q

Quick Commerce (Q-Commerce)

Quick Commerce steht für ultraschnelle Lieferungen, oft innerhalb von 10–30 Minuten nach Bestellung. Besonders verbreitet bei Lebensmitteln, Medikamenten oder anderen dringend benötigten Gütern.

Quote-to-Cash (QTC)

Quote-to-Cash beschreibt den End-to-End-Prozess vom Angebotswunsch des Kunden bis zum Zahlungseingang – inklusive Angebotslegung, Vertragsmanagement, Auftragsbearbeitung und Umsatzrealisierung.

R

Rechnungsmanagementsystem

Ein Rechnungsmanagementsystem automatisiert die Erstellung, Nachverfolgung und Verarbeitung von Rechnungen, sorgt für Genauigkeit und beschleunigte Zahlungszyklen. Unternehmen im E-Commerce können damit Abrechnungsprozesse vereinfachen, Fehler reduzieren und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sicherstellen.

Replatforming im E-Commerce

Replatforming bezeichnet den Umstieg auf eine neue technologische Basis für einen Online-Shop oder eine digitale Handelslösung. Häufig geschieht dies, wenn bestehende Legacy-Systeme nicht mehr skalierbar sind oder die Anforderungen moderner Geschäftsmodelle, Sicherheit, Performance und Integrationen nicht erfüllen. Der Wechsel auf eine neue E-Commerce-Plattform ermöglicht mehr Flexibilität, Innovationsfähigkeit und Zukunftssicherheit – und ist ein wichtiger Schritt, um langfristig Wettbewerbsfähigkeit und Kundenerlebnis zu sichern.

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S

SaaS

Software as a Service (SaaS) ist ein Cloud-basiertes Bereitstellungsmodell, bei dem Anwendungen nicht lokal installiert, sondern direkt über das Internet und den Browser genutzt werden. Typische Beispiele sind E-Commerce-Plattformen, CRM-Systeme oder Collaboration-Tools. Vorteile von SaaS sind Skalierbarkeit, automatische Updates, flexible Kostenmodelle und geringerer IT-Aufwand. Unternehmen profitieren von einer schnellen Einführung neuer Lösungen und können ihre Systeme einfacher an wachsende Anforderungen anpassen.

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Servitization im B2B-Commerce

Servitization beschreibt den strategischen Wandel vom reinen Produktanbieter hin zum Lösungsanbieter. Unternehmen erweitern ihr Produktgeschäft gezielt um Dienstleistungen und entwickeln integrierte Angebote, die über den gesamten Lebenszyklus hinweg Mehrwert schaffen – für das Unternehmen ebenso wie für seine Kunden.

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T

Taxonomie im E-Commerce

Taxonomie bezeichnet im E-Commerce die strukturierte Organisation von Produkten, Kategorien und Attributen im Online-Shop. Sie ermöglicht effiziente Navigation, präzise Suchergebnisse und ein gezieltes Produktmanagement.

Third-Party-Integration

Third-Party-Integration meint die Anbindung externer Software, Plattformen oder Services an das eigene E-Commerce-System – zur Erweiterung der Funktionalität, Automatisierung und zum Datenaustausch.

U

Unified Commerce

Unified Commerce ist eine Handelsstrategie, bei der alle Vertriebskanäle und Kundenschnittstellen eines Unternehmens nahtlos miteinander verbunden und alle Kundendaten zentral auf einer Plattform verwaltet werden. Ziel ist ein vollständig vernetztes Einkaufserlebnis.

V

Voice Commerce

Voice Commerce bezeichnet den Einkauf per Sprachbefehl über digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Assistant oder Siri. Nutzer können Produkte suchen, bestellen oder sich Empfehlungen ausgeben lassen – ganz ohne Bildschirm oder klassische Navigation. Im E-Commerce steigert Voice Commerce den Komfort, die Geschwindigkeit und die Nutzerfreundlichkeit und eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, Kunden über natürliche Sprache zu erreichen und Kaufprozesse zu vereinfachen.

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