Herausforderung: Fragmentierte Auftragsdaten über verschiedene Kanäle hinweg
Viele B2B-Unternehmen nehmen Bestellungen über Webshops, E-Mail, Telefon, EDI und Marktplätze entgegen. Ohne ein zentrales System liegen die Daten in Silos: Der Auftragsstatus ist unklar, Doppeleinträge sind an der Tagesordnung und Kunden erhalten widersprüchliche Informationen.
- Lösung: Zentralisierung der Auftragserfassung in einem OMS
Ein OMS fasst Aufträge aus allen Kanälen an einem Ort zusammen. Mit Intershop Order Management können beispielsweise eingehende Aufträge aus Ihren digitalen Commerce-Frontends, Ihrem ERP-System und von Ihren Vertriebsmitarbeitern in einer einzigen Ansicht konsolidiert werden. Dies ermöglicht eine konsistente Bearbeitung, eine bessere Priorisierung und schnellere Reaktionszeiten.
Herausforderung: Begrenzte Bestandsübersicht und Überverkäufe
Wenn Bestandsdaten separat in ERP-, Lager- und lokalen Systemen verwaltet werden, ist es schwierig zu wissen, was tatsächlich verfügbar ist. Das kann zu Überverkäufen, Lieferrückständen und teuren Notfalllieferungen führen.
- Lösung: Echtzeit-Bestandsverwaltung und verteiltes Auftragsmanagement
Ein OMS kann einen konsolidierten, nahezu Echtzeit-Überblick über die Lagerbestände in Lagern, Werken und Filialen bieten. Regelbasiertes Order Routing hilft dabei, Bestände vom optimalen Standort aus zuzuweisen. Intershop Order Management wurde entwickelt, um Transparenz über verteilte Bestände zu schaffen und komplexe Beschaffungsszenarien zu unterstützen.
Herausforderung: Komplexe B2B-Preisgestaltung und Genehmigungsworkflows
B2B-Aufträge beinhalten oft vertragsspezifische Preise, Budgets, interne Genehmigungen und Teillieferungen. Die manuelle Bearbeitung dieser Anforderungen verlangsamt die Auftragsabwicklung und erhöht das Fehlerrisiko.
- Lösung: Konfigurierbare Geschäftsregeln und Workflows
Mit einem OMS können Sie Preis-, Rabatt- und Genehmigungslogik in konfigurierbaren Regeln festlegen. Bestellungen können automatisch anhand von Verträgen überprüft, zur Genehmigung weitergeleitet und bei Bedarf in mehrere Lieferungen aufgeteilt werden, während Kunden weiterhin eine einheitliche Übersicht über ihre Bestellung erhalten.
Herausforderung: Veraltete Backend-Systeme schränken die Agilität ein.
Viele Hersteller und Großhändler verlassen sich auf stabile, aber unflexible ERP-Systeme. Das Ändern von Auftragsabläufen direkt im ERP-System ist riskant und langsam, was die Unterstützung neuer digitaler Geschäftsmodelle oder -kanäle erschwert.
- Lösung: Einsatz eines OMS als E-Commerce-Middleware
Durch die Positionierung eines OMS zwischen Ihren Commerce-Frontends und Fulfillment-Systemen können Sie schneller innovativ sein, ohne Ihr zentrales ERP-System ersetzen zu müssen. Intershop Order Management fungiert beispielsweise als Middleware, die Commerce-Plattformen und Fulfillment miteinander verbindet und Bestellungen koordiniert, während Ihre bestehenden Systeme weiterhin genutzt werden können.
Herausforderung: Mangelnde Transparenz für Kunden und interne Teams
Vertrieb, Kundenservice und Kunden selbst haben oft unterschiedliche Sichtweisen auf den Auftragsstatus. Informationen sind über E-Mails, ERP-Systeme und Tabellenkalkulationen verstreut, was zu zeitaufwändigen Statusüberprüfungen und Frustration führt.
- Lösung: Eine einzige Quelle für Bestellinformationen
Ein OMS wird zum maßgeblichen System für Bestell- und Fulfillment-Informationen. Integriert in Ihre Portale und Contact-Center-Tools bietet es einen zentralen Ort, an dem sowohl Mitarbeiter als auch Kunden die Bestellhistorie, Rechnungen, Rücksendungen und Statusaktualisierungen in Echtzeit einsehen können.
Durch die Bewältigung dieser gemeinsamen Herausforderungen hilft ein OMS der Enterprise-Klasse wie Intershop Order Management B2B-Unternehmen dabei, ihre Auftragsabwicklung zu modernisieren und die Grundlage für einen skalierbaren digitalen Handel zu schaffen.