Intershop erzielt im Geschäftsjahr 2020 profitables Wachstum und baut Cloud-Geschäft deutlich aus

  • Gesamtumsatz erhöht sich um 6 % auf 33,6 Mio. Euro (Vorjahr: 31,6 Mio. Euro)
  • Cloud-Umsatz steigt um 15 % auf 7,3 Mio. Euro, Cloud-Auftragseingang erhöht sich um 20 % auf 15,8 Mio. Euro
  • Net New ARR steigt um 55 % auf 2,6 Mio. Euro und Cloud-ARR um 38 % auf 9,3 Mio. Euro
  • Operatives Ergebnis (EBIT) mit 1,0 Mio. Euro positiv (Vorjahr: -6,5 Mio. Euro)

Jena, 17. Februar 2021 – Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A254211), führender unabhängiger Anbieter innovativer Lösungen für den Omni-Channel-Commerce, hat im Geschäftsjahr 2020 die Umsatzerlöse im Konzern um 6 % auf 33,6 Mio. Euro gesteigert. Mit 9,3 Mio. Euro wurde im vierten Quartal 2020 der höchste Umsatz seit drei Jahren (Q4/2017) erzielt. Das operative Ergebnis (EBIT) war mit 1,0 Mio. Euro (2019: -6,5 Mio. Euro) positiv. Dabei verzeichnete Intershop im Geschäftsjahr 2020 in allen vier Quartalen ein positives operatives Ergebnis.

Die realisierten Cloud und Subscription Umsätze erhöhten sich im Berichtszeitraum um 15 % auf 7,3 Mio. Euro. Der Cloud-Auftragseingang (Neu- und Bestandskunden) belief sich im Gesamtjahr 2020 auf 15,8 Mio. Euro, ein Anstieg um 20 % (2019: 13,1 Mio. Euro). Der Cloud-ARR (jährlich wiederkehrender Umsatz) stieg gegenüber dem Vorjahr um 38 % auf 9,3 Mio. Euro (2019: 6,8 Mio. Euro). Der Net New ARR erhöhte sich von 1,6 Mio. Euro auf 2,6 Mio. Euro.

Die Lizenzerlöse konnten um 57 % auf 4,2 Mio. Euro gesteigert werden. Sowohl Neu- als auch Bestandskunden entschieden sich insbesondere durch den verstärkten digitalen Handel infolge der Corona-Pandemie für das Intershop-Lizenzmodell. Die Wartungsumsätze verblieben mit 8,0 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau (2019: 8,1 Mio. Euro). Die Serviceumsätze gingen im Geschäftsjahr 2020 um 3 % zurück und beliefen sich auf 14,1 Mio. Euro (2019: 14,5 Mio. Euro). Nachdem im Servicebereich insbesondere im zweiten und dritten Quartal Projektverzögerungen und -verschiebungen im Zuge der Corona-Pandemie für einen starken Rückgang der Erlöse gesorgt hatten, konnte diese Entwicklung im vierten Quartal zumindest teilweise kompensiert werden.

Intershop-CEO Dr. Jochen Wiechen, der wie geplant mit Ablauf der Hauptversammlung im Mai 2021 seinen Posten an COO Markus Klahn übergeben wird, zieht Bilanz: „Drei Jahre nach dem Start unserer Cloud-First-Offensive haben wir die damit verbundenen temporären Umsatzeinbußen überwunden und sind wieder auf einem profitablen Wachstumskurs. Wir sind überzeugt, dass wir eine wichtige Wegmarke passiert haben und Intershop in seiner jetzigen Aufstellung einer erfolgreichen Zukunft entgegensehen kann.“

Im Geschäftsjahr 2020 gelang es Intershop, das Bruttoergebnis vom Umsatz um 42 % auf 15,7 Mio. Euro zu steigern (2019: 11,1 Mio. Euro). Die Bruttomarge legte deutlich um zwölf Prozentpunkte auf 47 % zu (2019: 35 %). Die betrieblichen Aufwendungen und Erträge sanken im Zuge des Ende 2019 durchgeführten Kostensenkungsprogramms sowie den eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen der Corona-Krise um 17 % auf 14,6 Mio. Euro. Dabei verringerten sich die Kosten für Forschung und Entwicklung um 17 % auf 3,8 Mio. Euro. Die Kosten im Bereich Marketing und Vertrieb gingen ebenfalls um 12 % auf 7,7 Mio. Euro zurück. Weiterhin nahmen die Verwaltungskosten um 8 % auf 3,1 Mio. Euro ab. Insgesamt verbesserte sich das das operative Ergebnis (EBIT) im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich auf 1,0 Mio. Euro mit einer EBIT-Marge von 3 % (2019: -6,5 Mio. Euro, -20 %). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf 4,5 Mio. Euro (2019: -2,3 Mio. Euro). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 0,8 Mio. Euro (2019: -6,8 Mio. Euro).

Zum 31. Dezember 2020 betrug die Bilanzsumme des Intershop-Konzerns 29,4 Mio. Euro (+6 %). Das Eigenkapital erhöhte sich um 5 % auf 16,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote betrug per Jahresende 56 % (31. Dezember 2019: 57 %). Die liquiden Mittel stiegen um 50 % auf 11,6 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 7,7 Mio. Euro). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Berichtszeitraum deutlich auf 4,7 Mio. Euro nach -1,8 Mio. Euro im Vorjahrjahreszeitraum. Intershop beschäftigte zum Jahresende 2020 weltweit insgesamt 299 Mitarbeiter (Vorjahr: 314 Mitarbeiter).

Markus Klahn, COO der Intershop Communications AG: „Die aktuelle Krise wird vor allem mittelfristig erhebliche Investitionen in digitale Commerce-Plattformen nach sich ziehen. Nun gilt es, die Gunst der Stunde in Marketing und Vertrieb zu nutzen und in der Cloud weiter zu wachsen. Daneben werden wir im laufenden Jahr unsere Organisation noch stärker auf schlanke, schnelle und intelligente Prozesse ausrichten. So wollen wir unserer Vision, Intershop als die erste Wahl für B2B eCommerce-as-a-Service-Lösungen dauerhaft zu etablieren, in 2021 ein gutes Stück näherkommen.“

Insgesamt erwartet Intershop für das Geschäftsjahr 2021 eine Steigerung des Cloud-Auftragseingang um mindestens 10 % sowie einen leichten Anstieg der Net New ARR. Bei leicht steigenden Umsatzerlösen wird ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT) prognostiziert.

Der vollständige Konzernabschluss wird Mitte März 2021 veröffentlicht. Alle in dieser Meldung genannten Geschäftszahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung.

Finanztabellen 2020

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Über Intershop

Die Intershop Communications AG (gegründet 1992, Prime Standard: ISHA) unterstützt weltweit führende Hersteller und Großhändler dabei, ihren Vertrieb innovativ zu digitalisieren. Auf Intershops Cloud-basierter E-Commerce-Plattform können B2B-Unternehmen ihre digitale Präsenz auf- und ausbauen, ein konsistent positives Kundenerlebnis schaffen und so nachhaltig den Online-Umsatz steigern. Mit der Erfahrung aus über 25 Jahren digitalem Handel und einer weltweiten Präsenz helfen wir über 300 Kunden, Produkte in Umsätze zu verwandeln und die Beziehungen zu ihren Kunden dauerhaft zu verbessern.

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Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

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