- Restaurants können mit Karma App Verbrauchern überschüssige Portionen anbieten
- Gastro-Unternehmen können Überbestände aus Lebensmittellagern beziehen
Jena, Deutschland, 07. Oktober 2019 - Der schwedische Großhändler Martin & Servera, der Lebensmittel, Getränke und Zubehör für die Gastronomie verkauft, ist nun vollständig mit der Karma App verbunden, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren.
Die schwedische Karma-Initiative bietet Geschäftsleuten die Möglichkeit, überkalkulierte Produkte zum halben Preis an Kunden zu verkaufen. Über diesen Weg können beispielsweise Restaurants nicht verkaufte Tagesgerichte anbieten, die sonst zu Küchenabfällen geworden wären.
Intershop-Kunden Martin & Servera gehen noch einen Schritt weiter. Vertragspartner können über eine Schnittstelle zum Shop auch Überbestände aus Lebensmittellagern direkt über die App beziehen. Die Schnittstelle zwischen der Karma App und der Intershop-Plattform wurde vom Partner Accenture Interactive in einem agilen Sprint entwickelt.
Kristina Ossmark, Marketing Director bei Martin & Servera: "Unsere Restaurantpartner sind immer auf der Suche nach neuen Ideen für ihre Menüs. Mit der Karma App können sie ab sofort günstige Angebote aus unseren Lagern erhalten, die kostengünstig als Basis für zusätzliche Gerichte oder saisonale Angebote genutzt werden können. Dies ist in mehr als einer Hinsicht nachhaltig: Wir vermeiden es, gutes Essen zu verschwenden und reduzieren das Investitionsrisiko unserer Restaurants, wenn sie neue Menüs testen."
Magnus Alzén, Senior Manager, Accenture Interactive, kommentiert die Integration: "Die Anbindung an die Intershop Commerce-Plattform verlief nahezu problemlos. Kunden loggen sich mit ihren regulären Zugangsdaten in die Karma App ein. Die Commerce-Lösung liefert eine Liste der Produkte an die App, und Karma gibt den Warenkorb an die Commerce-Plattform zurück, die dann die eigentliche Transaktion mit dem ERP durchführt. Auf diese Weise können über Karma erteilte Bestellungen auch im Bereich "Mein Konto" eingesehen werden.