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Ten Minutes with... Volker John (Intershop) und Dr. Christian Fillinger (Capptoo)

Ten Minutes with... Volker John (Intershop) und Dr. Christian Fillinger (Capptoo)

über das New Commerce Forum in Baden (CH)

Nächste Woche findet in Baden das New Commerce Forum statt. Für die Retail-Branche im Schweizer Markt ein wichtiger Meilenstein, zu welchem 600 Besucher erwartet werden.

Volker John – Intershops Vertriebsexperte im B2C- und B2B Umfeld und Dr. Christian Fillinger – Managing Director bei Capptoo, beide mit etwa 20 Jahren Erfahrung im E-Commerce und tiefen Kenntnissen des Schweizer Marktes, nehmen daran teil.

Welche Bedeutung hat diese Veranstaltung für den Schweizer Markt, für Intershop und Capptoo?

CF: „Mit der geschlossenen Partnerschaft eröffnen wir unseren Kunden ein flexibles Lösungsangebot, was den besonderen Bedingungen des Schweizer Marktes Rechnung trägt. Eine zusätzliche Marke für einen bestehenden Shop? Ein weiteres Land für mehr Wachstum? Mit Intershop kein Problem. Die Verbindung unserer Marktkenntnis mit der Intershop Commerce-Lösung bietet schnell zählbare Mehrwerte. Vor Ort über Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren, ist jedoch immer ein besonderes Highlight.

VJ: Genau, wir haben festgestellt, dass unser Commerce-as-a-Service-Angebot für Schweizer Unternehmen und deren Betriebsprozesse eine ideale Lösung ist. Deshalb kommen wir nach Baden, um unseren Footprint in diesem interessanten Markt deutlich zu vergrößern.

Welchen Fokus hat das diesjährige Event?

CF: Das Forum ist eingebettet in die E-nnovation Week. Teilnehmende können hier die neuen Grenzen des Einzelhandels ausloten.

VJ: Der Einzelhandel, wie wir ihn kennen, ist tot. In den letzten Jahren haben neue digitale Technologien die Einzelhandelslandschaft grundlegend verändert, wobei die Käufer ein nahtloses Omnichannel-Erlebnis und einen einwandfreien Service fordern.


Welche Herausforderungen und Chancen birgt der Schweizer Markt im E-Commerce Bereich?

CF: In meinem Beratungsgeschäft wurde mir zunehmend bewusst, dass viele im Einsatz befindliche E-Commerce Lösungen veraltet sind. Veränderungen und Anpassungen können nur mit Hilfe teurer externer Berater realisiert werden, und das bedeutet das Gegenteil von „flexibel skalierbar“. Genau das ist aber nötig, um am Ball zu bleiben und zu wachsen.

VJ: Beliebt sind die „kostenfreien“ Lösungen. Ich setze das bewußt in Anführungszeichen. Betrachtet man die Total Cost of Ownership, sind diese am Ende selten die günstigsten. Agenturleistungen und Anpassungen sind nicht immer exakt kalkulierbar und zeitaufwändig. So sind manche Projekte schon beim Go-Live längst wieder veraltet. Ein völliges Replatforming ist nicht selten die Folge.

CF: Die wenigsten Kunden können aus einer Vision, die sie haben, ganz konkrete Auftragsbeschreibungen ableiten, die entsprechend kalkuliert werden könnten. So kämpfen wir oft mit suboptimalen Angeboten und mangelhaften Umsetzungen, die natürlich unzufriedene Kunden bedeuten. Wir möchten das mit einem ganz anderen Ansatz besser machen. Als Schweizer kann ich sagen, der Schweizer Markt mit seinen Produkten steht weltweit für Qualität und bietet hochwertige Produkte sowie Luxusgüter made in Switzerland. Das zugrundeliegende E-Commerce-System sollte also dementsprechend ebenfalls erstklassig sein. Wir haben die einmalige Chance, mit einer cleveren Strategie, heutige analoge Geschäftsmodelle und die gegenwärtigen Vertriebskanäle digital zu unterstützen, effizient in neue Märkte / Länder vorzudringen und Neukunden zu gewinnen, um schlussendlich Mehrumsatz, Mehr-EBIT und Marktanteile zu gewinnen - dies bei einem überschaubaren und kalkulierbaren Risiko. Forrester hat Intershop als Marktführer im B2B bewertet. Somit ist es nur logisch, das CaaS-Angebot für den Schweizer Markt als Lösungsweg anzubieten.


Wie müssen Schweizer Unternehmen sich heute rüsten, um auch in Zukunft im eCommerce Bereich konkurrenzfähig zu bleiben? Auf was kommt es dabei an?

VJ: Vor allem im B2B-Bereich müssen sie sich durch eine clevere Strategie in den existierenden Vertriebskanälen stärken und gleichzeitig die Endkunden kennen lernen. Die Kunden stehen im Mittelpunkt, auch im B2B.

CF: Sie müssen aufhören, irgendeine Shop-Lösung zu wählen, 'weil man sie schon kennt' oder 'weil man jemand kennt der auch schon eine Webseite oder einen digitalen Touchpoint im Einsatz hat. E-Commerce als Strategie muss sorgfältig geplant, budgetiert und umgesetzt werden. Es ist eine Investition, die, wenn sie richtig umgesetzt wurde, vielen Unternehmen die Zukunft sichert!

Tobias Giese wird beim New Commerce Forum einen Vortrag halten. Was können die Teilnehmer davon erwarten?

VJ: Wir sind Goldsponsor und damit in großem Maße an der Gestaltung der Veranstaltung beteiligt, um unsere Version der Zukunft des Marktes einfließen zu lassen – So spricht Tobias zum Thema „ The Future of Digital Commerce or how innovative business models are reshaping the customer engagement of tomorrow”. Er wird, charmant wie immer, seine Version der Zukunft des Handels mit Ihnen teilen.

CF: Genau. Ich durfte schon einen Blick auf seine Thesen werfen und kann nur sagen, das wird toll! Um 14.20 Uhr wird er im Room: Red seine Vorstellungen mit Ihnen teilen.

Wen das noch nicht ausreichend überzeugt hat: Wir bieten Freitickets!

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